Kirstin Korte kritisiert Kürzungen in der Denkmalpflege:

„Rot-Grüne Pläne gefährden heimische Baudenkmäler“

Minden/Düsseldorf. „Das Vorhaben der rot-grünen Landesregierung, die Denkmalschutzförderung ab 2015 vollständig zu streichen, ist ein Schlag ins Gesicht vieler Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude bei uns im Mühlenkreis,“ kritisiert die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Kirstin Korte.

„Bereits die Kürzungen der Landesmittel im Haushalt 2013 von 11,3 Mio € auf 9,3 Mio € und die geplanten Kürzungen für das Landeshaushaltsjahr 2014 von 9,3 Mio € auf 3,4 Mio € haben zur Folge, dass dringende Investitionen an den Baudenkmälern unserer Region nicht durchgeführt werden. Fort A und Fort C in Minden beispielsweise gehen in 2013 leer aus. Auch die vorgesehene Umstellung der Denkmalförderung auf Darlehensbasis ist nicht geeignet, den Erhalt vielfältiger geschichtlicher Bausubstanz nachhaltig sicher zu stellen,“ so Kirstin Korte weiter.
 
Allein in Minden sind über 600 denkmalgeschützte Gebäude in die Denkmalliste eingetragen. Die allermeisten hiervon befinden sich in Privatbesitz, aber auch in Besitz der Kirche, des Landes und der Stadt selbst. Die Umstellung der Förderung auf eine Darlehensbasis wird einen erheblichen finanziellen Aufwand mit sich bringen, den sich viele Eigentümer nicht leisten können. Korte: „Ich befürchte, dass es für viele Eigentümer Anreize und Mittel fehlen, privat in den Erhalt ihrer Denkmäler zu investieren, wenn Investitionen nur darlehensweise getätigt werden können.“ Das werde mittelfristig zu Substanzverlusten bei Baudenkmälern führen.
 
„Den Ausstieg des Landes aus der Denkmalförderung werden die Kommunen nicht kompensieren können. Eine Konsequenz daraus ist, dass u.a. Stiftungsgelder nicht mehr nach NRW fließen. Rot-Grün hat eine kulturpolitische Bankrotterklärung abgegeben“, so Korte abschließend.
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben