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30.01.2018, 14:32 Uhr
NRW-Koalition investiert in Bildung
Kirstin Korte bei CDA
Der CDA Kreisvorstand hatte in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr die CDU Kreisvorsitzende MdL Kirstin Korte zu Gast. Als Vorsitzende des Landtagsausschusses Schule und Bildung sprach sie zum Thema: „Gute Bildung – Bessere Zukunft“. Wie wichtig der neuen Landesregierung der Bereich Schule und Bildung ist, machte Korte an folgende Zahlen fest: Der Etat des Landeshaushalts 2018 umfasst insgesamt 74,5 Mrd. €, davon werden knapp 25 % (18 Mrd. €) allein für Bildung ausgegeben. „Dennoch reichen diese Summen immer noch nicht aus um die bestehenden Defizite zu beheben. Man muss sich darüber klar sein, dass viele Dinge verändert werden müssen, auch außerhalb finanziellen Einsatzes,“ so Korte wörtlich.
Landtagsabgeordnete Kirstin Korte
Bei landesweit knapp 200.000 Lehrerstellen fehlen allein in den Grundschulen rd 1.000 Lehrer; insgesamt werden 2.048 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Das hierfür notwendige Personal muss zum Teil noch ausgebildet werden.

Auch die Wiedereinführung von G9 an Gymnasien und Gesamtschulen wird das Land viel Geld kosten: Neben dem erhöhten Personalbedarf würde hier auch ein größerer Raumbedarf im Laufe der Zeit zu Buche schlagen. Auf Grund des Konnexitätsprinzips müssen die Kommunen in diesem Fall aber nicht die Gebäudemehrkosten tragen. Als weitere Veränderung werden auch Schüler des Gymnasiums nach dem 10. Schuljahr eine Prüfung ablegen müssen: So haben auch Gymnasiasten nach Klasse 10 einen Mittlere-Reife-Abschluss.

Beim Thema Inklusion setzt die schwarz-gelbe Landesregierung auf Schwerpunktschulen, um allen Kindern eine optimale Bildung zuteilwerden zu lassen. Weiterhin soll es Förderschulen geben.

Um den veränderten Familiensituationen Rechnung zu tragen, soll der offene Ganztag noch flexibler werden.

Abschließend fand Korte noch deutliche Worte für die Zukunft des gesamten Bildungswesens: „Wir müssen Schule als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreifen. Schule ist in erster Linie Bildungseinrichtung, für die Erziehung ist vorrangig das Elternhaus zuständig, Schule kann hier nur ergänzen. Deshalb muss Fördern und Fordern an allen Schulen gelebt werden, um gemeinsam ein erfolgreiches Bildungswesen zu etablieren“.
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