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04.08.2017, 20:09 Uhr
Gegen Extremismus – für Einigkeit und Recht und Freiheit
JU Minden-Lübbecke verteilt in Espelkamp das Grundgesetz
"Wir sind das Volk", skandieren die Einen und fordern die Abschottung Deutschlands. Währenddessen stellen die Anderen die soziale Marktwirtschaft in Frage und schmeißen mit Steinen auf Polizisten. Und dann gibt es noch die Salafisten, die ein ganz anderes Deutschland propagieren als das, in dem wir heute leben. Kurzum: Extremismus erlebt derzeit Hochkonjunktur. Und deshalb haben wir als Junge Union als Kontrastprogramm das Grundgesetz verteilt.
Sonderlich modern oder optisch ansprechend kommt das Buch nicht gerade daher. Lediglich die schwarz-rot-goldene Fahne und der Bundesadler zieren den Einband des Textes, der in diesem Jahr 68 Jahre alt geworden ist. Und dennoch ist der Inhalt des Grundgesetzes aus unserer Sicht aktueller denn je. "Diese 146 Artikel müssen unsere Antwort auf den Extremismus in unserem Land sein“, findet unser Kreisgeschäftsführer Florian Hemann. Samt Kaffee und Keksen haben wir am vergangenen Freitag auf dem Espelkamper Wilhelm-Kern-Platz das Grundgesetz an die Bürger verteilt.

Anlass dazu waren auch die zuletzt stark diskutierten Ergebnisse der AfD in Espelkamp. Bis zu 24 Prozent erreichte die Partei in manchen Stimmbezirken. Doch wir möchten die Verteilaktion als Reaktion auf jegliche Form des Extremismus verstanden wissen. "Wir leben in einer Zeit, in der unsere mühsam erkämpfte freiheitlich-demokratische Grundordnung plötzlich von vielen Seiten in Frage gestellt wird“, meint Florian. "Die Rechten wollen Deutschland abschotten. Gleichzeitig tasten aber auch die Linken deutsche Grundpfeiler wie die soziale Marktwirtschaft und die europäische Integration an oder sie werfen wie bei G20 mit Steinen auf unsere Polizisten. Und schließlich kommen dann auch noch die Salafisten und Reichsbürger hinzu. Insgesamt kann es also nur gut tun, sich wieder mehr auf die Werte unseres Grundgesetzes zu berufen.“ 

Als einen Minimalkonsens für eine deutsche Leitkultur sieht der Espelkamper JU-Vorsitzende Marius Schumacher das Grundgesetz. "Diese Verfassung gilt für jeden, der in diesem Land lebt. Dinge wie die Gleichstellung von Mann und Frau, die Pressefreiheit oder die Würde des Menschen müssen unantastbar bleiben. Das wollen wir mit dieser Aktion zeigen. Wir als JU sind überzeugt, dass Fördermittel für Institutionen auch an ein Bekenntnis zu den Werten des Grundgesetzes gekoppelt sein müssen“, sagte Marius. Äußerst positiv bewertet er die zahllosen Gespräche am Rande der Aktion: "Viele Menschen waren überrascht, dass wir keine Parteiwerbung oder ähnliches betrieben, sondern schlicht und einfach auf dieses Thema aufmerksam machen wollten.“

Genau aus dem Grund möchten wir an diesem Format festhalten und auf andere Städte und Gemeinden des Kreises ausweiten. "Um Wahlkampf geht es uns dabei nicht – im Gegenteil. Wir laden auch andere Parteien und Institutionen ein, es uns gleich zu tun“, betont Florian. 

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