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25.01.2010, 07:00 Uhr | mt/dh Übersicht | Drucken
CDU: Schulpolitik ist reine Augenwischerei
Ortsunion Holzhausen kritisiert SPD in Hauptschul-Debatte / "Bürgermeister soll Wort halten"

Porta Westfalica (mt/dh). Die CDU-Ortsunion Holzhausen kritisiert die Haltung der Portaner SPD in der Hauptschul-Debatte. Die Schulpolitik der Sozialdemokraten sei "reine Augenwischerei".


Mindener Tageblatt v. 25.01.2010 -
Die Worte von Bürgermeister Stephan Böhme im Jahr 2006 seien offenbar schnell vergessen worden, schreibt die Ortsunion in einer Pressemitteilung. Damals sei den Schülern zugesichert worden, ihre Schulzeit in Porta Westfalica beenden zu können. Statt seinen Einfluss geltend zu machen und die Schüler an der Gesamtschule unterzubringen, führe er wie bisher eine "Politik der ruhigen Hand", beklagt die Ortsunion.

Stattdessen versuchten Reinhard Geffert und die SPD weitere Lehrer aus Düsseldorf von der Landesregierung zu besorgen, um eine ganze Schule für ein bis zwei Klassen zu bewirtschaften. "Dabei vergessen sie, dass dadurch an anderen Hauptschulen Lehrer abgezogen werden müssen und die Bezirksregierung sowieso bereits 50 Prozent mehr Lehrer eingesetzt hat, als der Schule laut Schulgesetz zustehen."

Offensichtlich habe die Portaner SPD auch den Beschluss des Bildungsausschusses vom November 2009 vergessen, wonach die Heizungsanlage der Holzhauser Hauptschule in die Karl-Krüger-Halle eingebaut werden solle.

Positive Unterrichtsbedingungen an der Hauptschule kann die CDU-Ortsunion nicht mehr erkennen. "Es kann kein differenzierter Unterricht mehr für den Hauptschulabschluss nach Typ A oder Typ B gewährleistet werden." Statt nun eine Lösung zu finden, versuche die SPD die Schuld einfach auf die Bezirksregierung, Schulamt und Schule abzuwälzen.

Die Ortsunion fordert Böhme auf, sein Wort von 2006 zu halten, wonach alle Portaner Schüler in Porta zur Schule gehen können. Zumindest solle dafür gesorgt werden, "dass die Schüler an den Orten beschult werden können, an denen sie unterrichtet werden wollen".


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